Fotografie fasziniert mich seit frühester Jugend. Mit Zwölf erhielt ich die erste Spiegelreflexkamera. Bald kam die eigene Dunkelkammer hinzu und die Schwarz-Weiß-Technik begeisterte mich für viele Jahre. Berufsbedingt entstand nun eine längere Pause.
Die Digitalisierung und meine zunehmende Freizeit weckten um 2005 erneut das Interesse an der Fotografie. Sie ist heute für mich im Wesentlichen eine Sonderform des Sehens. Ich suche nach grafischen Strukturen und überraschenden Bildzusammenhängen in meiner unmittelbaren Umgebung. Auch ungewohnte Blickachsen und Lichtsituationen spielen oft eine besondere Rolle. So entstehen die meisten meiner Bilder eher situationsgebunden als geplant.
Ich glaube, dass gute Fotografie auch ohne professionelle Ausrüstung und sogar mit einem leistungsfähigen Handy möglich ist. Die wesentlichen Bestandteile eines Fotos entstehen nach meiner Auffassung spontan im Kopf und nicht in der Apparatur. Die Bildbearbeitung beschränke ich daher auf die Korrektur grober Fehler bei der Belichtung und des Ausschnitts.